Wohnen im Landolt Areal, Zürich

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Wohnen im Landolt Areal, Zürich


Standort:  Brandschenkestrasse 60/64, 8002 Zürich
Bauaufgabe:  Umbau/Anbau und Umnutzung Landolt Areal
Projektstand:  Studienauftrag 2011
Raumprogramm:  56 Loftwohnungen, Tiefgarage
Bauherrschaft:  Agruna AG, Zürich
Bauingenieur:  Synaxis AG

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Felix Schwarz, Beata Kunert, Nathalie Schümperlin, Paul Schleith

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Wohnen im Landolt Areal, Zürich


Das Landolt-Areal befindet sich in einer stark abgegrenzten Situation zwischen Hügel, Bahn und Stadt. Das stadträumliche Muster wurde durch die Industrienutzung geprägt. Die Körnung an dieser Situation ist sehr vielschichtig und ist ohne erkennbare städtebauliche Absicht gewachsen. Die Heterogenität mit den genannten stadträumlichen Einflüssen ist die Qualität dieses Stadtabschnittes.
Der Projektvorschlag sieht vor, die Anlage durch eine südliche Erweiterung zu vervollständigen. Es entsteht eine Gesamtanlage mit einem grosszügigen Eingangshof. Die U-förmige Anlage schafft eine starke, wieder erkennbare Wohnadresse. Der Bereich zur bestehenden Fasshalle wird mittels dem abgesenkten Hof zur Haupterschliessung des Hauses ausgebildet. Somit entsteht im Bereich der Fasshalle ein zweigeschossiges Raumkontinuum mit Lichthöfen und zweigeschossigen Galerien. Diese lichtdurchflutete Raumlandschaft erschliesst sämtliche Wohnungen, Garagenplätze und Nebenräume barrierefrei. An dieser Raumskulptur sind sämtliche dienenden Räume wie Fahrradabstellplätze, Waschräume, Spezialräume und die Briefkästen gut belichtet angegliedert. Es entsteht eine noble Adresse für die City-Lofts. Der Projektvorschlag sieht vor, mit einem Loft-Möbel den Bereich der Küche und des Körperpflege-Bereiches von der Decke loszulösen. Der Bereich der Körperpflege wird so zum offenen „Wellness - Bereich".
Die Fassade wird mit einer durchgehenden Bebänderung eingeschnürt. Eine vorgehängte und perforierte Fassade hüllt den gesamten Baukörper ein. Die sich gegen den Brüstungsbereich auflösende Perforation schafft eine städtisch angemessene Transparenz von Innen nach Aussen. Die opaken Wandteile werden durch emaillierte Gläser bekleidet. Dadurch ist das Fensterband durchgehend und stärkt die Gesamtanlage.