Wohnüberbauung Zellweger-Areal, Uster

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Wohnüberbauung Zellweger-Areal, Uster


Standort:  Zellweger-Areal, Uster
Bauaufgabe:  Neubau Wohnüberbauung Baufeld C Zellweger-Areal, Uster
Projektstand:  Studienauftrag 2010
Raumprogramm:  56 Wohnungen (Eigentum)
Bauherrschaft:  Beat Odinga AG
Landschaftsarchitektur:  Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Bauingenieur:  dsp Ingenieure & Planer AG, Greifensee
HLKS:  Hobler Engineering GmbH, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Nicolàs Pirovino, Pierre Schild, Tabitha Pirovino, Beata Kunert

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zellsituation
zellschnitt
zellgrundrisse

Wohnüberbauung Zellweger-Areal, Uster


Das Zellweger Areal profitiert von der grosszügigen Durchgrünung und dem hohen Anteil an Gewässer. Weiher und Bach, Allee und Wald werden durch hochwertige Bauten ergänzt und schaffen eine unverkennbare Adresse. Die grossmasstäblichen Bauten in sämtlichen Baufeldern akzentuieren die „künstliche" Naturlandschaft und schaffen für den Park grosszügige zusammenhängende Abschnitte. Für das Baufeld C soll diese Strategie weitergetragen werden.
Der geknickte Baukörper schliesst den Park schützend gegen das Werkareal Lenzlinger ab. Der Weiher wird durch diese Fassung inszeniert und wird in seinem Ausdruck integral erhalten. Die Konzentrierung des Bauvolumens zum Industrieareal erlaubt grosszügige Querbezüge vom Aabach in den Park. Der Pavillon von Roland Rohn bleibt einziges Bauvolumen im Gewässer und wird dadurch speziell ausgezeichnet. Die privaten Aussenbereiche des Wohnhauses beziehen sich ausschliesslich auf den Gebäudesockel und auf die Terrassen. Der Neubau schmiegt sich an den Weiher und definiert zwei unterschiedlich ausgerichtete Freiräume. Die Seite zum Wasser hin wird durch einen Schilfgürtel gebildet, der mit einzelnen Erlen durchsetzt ist. Holzstege ermöglichen den direkten Zugang zum Wasser und ein schmaler Pfad im Schilf führt zu einem kleinen Strand. Zur Strasse hin wird das Areal durch Erlen, Eschen und Vogelkirschen abgeschlossen, wodurch der Neubau in die Gesamtanlage des Weihers und seiner Baumkulisse eingebettet wird.
Sämtliche Wohnungen sind sowohl zum Weiher als auch zum Greifensee ausgerichtet. Die Wohnungen erhalten dadurch einen unverkennbaren Charakter. Geschossweise wechseln sich Loggien und ausladende Loggiaterrassen ab. Der Ausdruck des Gebäudes ist geprägt von den Aussenräumen, welche als „gestapelte Privatgärten" einen starken Bezug zum Aussenraum herstellen. Diese Balkone profilieren den Baukörper und schaffen ein reiches Licht- und Schattenspiel.