Fernwärmezentrale Waldau, St. Gallen

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Fernwärmezentrale Waldau, St. Gallen


Zusammenarbeit mit Gut&Schoep Architekten GmbH


Standort:  Waldau SG
Bauaufgabe:  Fernwärmezentrale (Corporate Design)
Projektstand:  Studienauftrag 2011
Raumprogramm:  Fernwärmezentrale, Salzlager
Bauherrschaft:  Sankt Galler Stadtwerke, St. Gallen
Bauingenieur:  MWV Bauingenieure AG, Baden
HLK:  PB Peter Berchtold Ingenieurbüro, Sarnen
Photovoltaik:  sundesign gmbh, Zollikerberg ZH

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Pierre Schild, Paul Schleith

fernsituation
ferngrundriss
fernschnitt

Fernwärmezentrale Waldau, St. Gallen


Zusammenarbeit mit Gut&Schoep Architekten GmbH


Die Fernwärmezentrale steht parallel zur Schönaustrasse und löst sich vom Kontext des Wohnquartiers ab. Die räumliche Struktur des Wohnquartiers wird gestärkt und integral erhalten. Das Haus soll zum einen Teil des Waldaupärkli werden. Die genuine Form entsteht durch die Funktionen. Die fossile Wärmeerzeugung und die Geothermie - Nutzung im „Kesselhaus", das Abgasrohr sowie die Sonnenenergienutzung sind ungewichtet zu einem Ganzen zusammengefügt worden. Jeder Bauteil soll sichtbar sein, jedoch dem ganzen Baukörper dienen.
Die Gebäudehülle mit seinem raumhaltigen Fachwerk bildet die Plattform für die technische Bespielung des Hauses. Analog einer „Carte Blanche" ist das Raumvolumen gewappnet für eine nach funktionalen Kriterien umgesetzte Haustechnik. In der Struktur sind bereits zukünftige Adaptionen der Haustechnik mitgedacht, ohne dass betriebstechnische Änderungen die Ästhetik des Hauses in Frage stellen würden.
Sämtliche Einbauten für die technischen Installationen werden vorfabriziert und dienen den technischen Anforderungen. So wird Brandschutz oder Wärmeschutz an den jeweiligen Funktionseinheiten selbst gelöst. Dieses System garantiert eine 100% Systemtrennung und berücksichtigt die Lebensdauer der Einbauteile bereits in der Grundkonzeption.
Ein gegen Süden gekippter Sonnenschild mit idealer Neigung hin zur Sonne gibt dem Haus einen unverwechselbaren Charakter. Die Fläche ist schiefwinklig zum Kesselhaus aufgebaut und dadurch ideal nach Süden orientiert. Die Neigung ermöglicht höhere Erträge sowie einen tieferen Unterhalt durch den „Selbstreinigungseffekt". Die räumliche Fassade umhüllt die gesamten technischen Einrichtungen. Die Fassade ist luftdurchlässig, sodass die notwendige Durchlüftung gewährleistet ist.