Lärmschutzwand Forchstrasse

HBF Forchstrasse 1077

Lärmschutzwand Forchstrasse, Zürich


Standort:  Forchstrasse (Enzenbühl), Zürich
Bauaufgabe:  Neubau Lärmschutzwand
Projektstand:  Planung 2010-13,  Ausführung 2013
Bauherrschaft:  Stadt Zürich, Tiefbauamt
Partner: Amt für Städtebau, Grünstadt Zürich, Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich
Bauingenieur:  dsp Ingenieure & Planer AG
Bauleitung: huggenbergerfries
Kosten (BKP 1-9): 730'000.-
Fotografie: Beat Bühler, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerPierre Schild


Publikationen:
* Lärmschutzwand Forchstrasse Zürich, In: Anthos 3/2014

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Lärmschutzwand Forchstrasse, Zürich

 

Die Reihenhaussiedlung mit den vorgelagerten grosszügigen Gärten und teilweise dichtem Baumbestand wurde zwischen 1924 und 1930 erbaut. Die Gärten und die Häuser sind inventarisiert und liegen auf der Bergseite der Forchstrasse zwischen den Tramstationen Enzenbühl und Rehalp.
Bei allen Gebäuden sind die Lärmimmissionsgrenzwerte überschritten und mussten lärmsaniert werden.

Das architektonische Gesamterscheinungsbild orientiert sich an, in dieser Umgebung häufig vorhandenen, einfachen Gartenzäunen. Die klassische Teilung in einen massiven Sockel und einer vertikalen Holzstruktur, die sich in oberen Abschluss auflöst, schafft die Verbindung zwischen Strassen- und Gartenraum.
Der Sockel als Strukturelement ist für die Siedlung Enzenbühl prägend. Um einen durchgehenden, architektonisch hochwertigen Sockel zu gestalten, wurde die bestehende Sockelmauer abgebrochen und versetzt neu aufgebaut. Der Sockel besteht aus gestocktem Beton, welcher eine weiche Haptik aufweist.
Eine der Mauer vorgelagerte, durchgehende Bepflanzungsschicht, unterstreicht die Präsenz des Gartens und wirkt entschleunigend auf die Forchstrasse. So wird die fein strukturierte Holzwand mit einer lebendigen Bepflanzung verwoben und der Garten setzt sich durch die Mauer bis in den Strassenraum fort.
Durch die Lamellenstruktur kann auf die individuellen Wünsche der Anwohner bezüglich Transparenz flexibel und ohne aufwändige Fensterkonstruktion reagiert werden. Dort wo eine Durchsicht verlangt wurde, sind die Holzfüllungen durch Plexiglas ersetzt worden.