Bahnhof Schlieren

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Arealentwicklung Bahnhof Schlieren

 

Standort:Bahnhof Schlieren
Bauaufgabe:Arealentwicklung
Projektstand:Studienauftrag 2012
Raumprogramm:Marketingkonzept, kommerzielle Nutzungen, Wohnungen, Gestaltung Bahnhofplatz
Bauherrschaft:Schweizerische Bundesbahn SBB
Landschaftsarchitektur:Schweingruber Zulauf, Lanschaftsarchitekten, Zürich
Statik:Synaxis AG, Bauingenieure SIA/USIC, Zürich
Immobilienberatung:Fahrländer Partner AG, Raumentwicklung, Zürich
Akustik/Bauphysik:Ingenieurbüro F. Künzler, Speicher
Energieberatung:Edelmann Energie, Zürich

Mitarbeit: Adrian Berger, Erika FriesLukas Huggenberger Pierre Schild, Nathalie Schümperlin, Sara Nigg

 

baslSchwarzplanA
baslSituationcoloriertA
baslGrundrissObergeschossB
baslGrundrissDachgeschoss1B
baslGrundrissDachgeschoss2B
baslSchnitt1B
baslAnsicht1B

Arealentwicklung Bahnhof Schlieren

 

Die Situation am Bahnhof Schlieren ist geprägt durch die grosse Entwicklung die im unmittelbaren Umfeld geschieht. Das Bahnhofsareal bildet zusammen mit dem Parkside und den neu entstehenden Überbauung zwischen Stadtpark und Bahn ein dichtes städtisches Zentrumsgebiet. Das neue Gebäude wird als Bahnhofsgebäude verstanden, welches als Filter zwischen dem Stadtraum und dem Gleisraum steht. Der horizontale Baukörper folgt der Bahnlinie und bespielt auf der gegenüberliegenden Seite den gesamten Bahnhofplatz. Das neue Bahnhofsgebäude bindet die westliche Personenunterführung am Bahnhofplatz an und bildet so den Anknüpfungspunkt des neuen Quartiers auf der Nordseite des Bahnhofes. Die Wohnungsgeschosse setzen sich aus einer Serie aneinander gereihter Vierspänner zusammen. Die geknickte Fassade zur Südseite vergrössert die Fassadenfläche zum Bahnhofplatz. So kann eine möglichst grosse Anzahl von Räumen zur lärmabgewandten Seite angeordnet werden. Über drei Höfe welche über die Balkonschicht nach Süden geöffnet sind können die Nordseitig angeordneten Räume lärmabgewandt gelüftet werden. Die Balkonschicht zum südseitigen Bahnhofplatz zeichnet den geknickten Baukörper nach. Die Balkone sind vor den Räumen schmal und entwickeln sich zur vollen Tiefe vor dem Lichthof. So wird gewährleistet, dass trotz tiefem Baukörper alle Räume optimal belichtet sind. Das Gebäude setzt sich aus drei Teilen zusammen. Das öffentliche Erdgeschoss stellt Transparenz zwischen dem Bahnhofplatz und dem Perron her. Das grosszügige Bahnhofsdach entwickelt sich aus den Kernen heraus und ist durch die sichtbare Struktur geprägt. In den mittleren Bereichen wird das öffentliche Erdgeschoss über die Höfe zenithal belichtet. Der Baukörper der Wohngeschosse ist geprägt von der geknickten Fassade. Diese wird durch die horizontalen Bänder nachgezeichnet. So wird der Baukörper rhythmisiert und vermittelt so zwischen dem horizontal beschleunigten Gleisfeld und der Stadt. Die Attika ist als Antwort auf die Kerne im öffentlichen Erdgeschoss in vier Körper gegliedert.