Hardturm-Areal Zürich

hard 01 aussen

Hardturm-Areal, Zürich


In Zusammenarbeit mit Maier Hess Architekten GmbH, Zürich & Architekten Schwaar & Partner AG, Bern


Standort: Zürich-West
Bauaufgabe: Investorenprojekt mit Fussballstadion und Gemeinnützigem Wohnungsbau
Projektstand: Investoren-Studienauftrag im selektiven Verfahren, 2016
Raumprogramm: Fussballstadion für 18'000 Zuschauer, Gemeinnütziger Wohnungsbau mit 175 Wohnungen und Investorenprojekt mit 75'000m2 Hauptnutzfläche
(Hotel, Konferenzräume, Restaurant und Bar, Gewerbe, Büroräume, AirBNB, Wohnungen, Tiefgarage)
Wettbewerbsauslober: Stadt Zürich
Investor: Konsortium Immo Helvetic/Bern Invest und Immo Invest Partner AG, Zürich   
Bauingenieure: BG Ingenieure und Berater AG, Zürich & Henauer Gugler AG, Zürich  
Landschaftsarchitektur: Hager Partner AG, Zürich
Realisator: Caretta Weidmann AG, Zürich & Stokar+Partner AG, Basel
Gemeinnütziger Wohnbauträger: Baugenossenschaft Zurlinden, Zürich
Visualisierungen: © nightnurse images, Zürich


Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Lucia MiglioPierre Schild, Corbinian Krieg

hard 02 A schwarzplan
hard 03 A stadion
hard 04 A zurlinden
hard 05 A hochhauser
hard 06 A berninvest
hard 07 situation
hard 08 EG
hard 09 stadion EG
hard 10 stadion 1.OG
hard 11 stadion balkon
hard 12 stadion schnitt
hard 13 stadion ansicht
hard 14 zurlingen sokel
hard 15 zurlinden regel
hard 16 hochhauser cluster
hard 17 hochhauser nutzung
hard 18 berninvest
hard 19 schnitt zurl bern
hard 20 schnitt tutti

Hardturm-Areal, Zürich


In Zusammenarbeit mit Maier Hess Architekten GmbH, Zürich & Architekten Schwaar & Partner AG, Bern


Das Areal Hardturm formuliert mit einem dichten und durchmischten Stadtquartier den Endpunkt der Entwicklung an der Pfingstweidstrasse. Das Quartier setzt sich aus zwei Blocks und einem Cluster von drei Hochhäusern zusammen, welche um einen Quartiersplatz angeordnet sind. Das westliche Hochhaus spielt sich als Landmark aus dem Ensemble frei. Dieses elegante Gebäude formuliert die Einfahrt in das Pfingstweidquartier und die Innenstadt und vernetzt das Areal Hardturm als volumetrischer Gegenpol zum Prime Tower.

Das Stadion wird als Subzentrum zwischen dem neuen Stadtquartier und dem Hard Turm Park akzentuiert. Das Zurückspringen aus den Strassenfluchten schafft grosszügige Stadträume welche sowohl für den Stadionbetrieb als auch öffentlich genutzt werden. Das Stadion ist kompakt und direkt organisiert. Pylone tragen die Tribünendächer und prägen zeichenhaft das Bild des Stadions. Der gemeinnützige Wohnungsbau schliesst an den Quartierplatz beim Stadion an. Der urbane Hybrid nimmt 176 Wohnungen, einen Kindergarten und Gewerberäume auf. Neben dem Wohnhof an der Pfingstweidstrasse wird das Quartier durch einen Cluster von drei Türmen komplettiert. Alle Hochhäuser sind mit hybrider Nutzungsstruktur geplant. Dadurch entsteht eine vertikale Stadt. Die Grundrisstypologie ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Nutzungen. Im höchsten Gebäude ist neben Wohnungen und Büronutzung ein Hotel geplant. Im obersten Geschoss ist ein öffentlich zugängliches Restaurant angeordnet. Die anderen beiden Hochhäuser nehmen Retail, Büros und Wohnungen auf. Das Angebot wird durch möblierte Longstay-Apartments ergänzt. Die hohe soziale und funktionale Durchmischung lässt das neue Quartier zu einem belebten Teil der Stadt werden. Der Schlüssel zum gelingen dieser Absicht sind die tiefen angestrebten Quadratmeterpreise um ca. 290Fr/m2Jahr.
Die Fassaden mit dem ondulierenden Grundriss und den eingezogenen Ecken lassen die Hochhäuser elegant und filigran erscheinen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Transparenz zwischen den Hochhäusern hindurch.