Limmat Tower, Limmatfeld - Baufeld E, Dietikon

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Limmat Tower, Limmatfeld - Baufeld E, Dietikon


Standort:  Limmatfeld, Dietikon
Bauaufgabe:  Wohnhochhaus, Bürogebäude, Pflegeheim, betreutes Wohnen, Tiefgarage
Projektstand:  Wettbewerb 2011, 1. Preis für Gesamtprojekt, in Ausführung
Raumprogramm:  107 Eigentumswohnungen im Hochhaus, 40 Alterswohnungen, 70 Pflegezimmer, Kindertagesstätte, Restaurant, Büroräume, Gewerbe & Detailhandel, Tiefgarage
Bauherrschaft:  Halter Entwicklungen, Zürich
Gesamtleitung Architektur:  huggenbergerfries Architekten, Zürich
Architektur Wohnhochhaus + Büro:  huggenbergerfries Architekten, Zürich
Architektur Pflegeheim + betreutes Wohnen:  Harry Gugger Studio, Basel
Architektur Wohnhaus:  Max Dudler Architekten AG, Zürich
Landschaftsarchitektur:  Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG, Zürich (Ausführung)
Bauingenieur:  Synaxis AG, Zürich (Ausführung), Basler & Hofmann AG, Zürich (Wettbewerb) 
HLKS:  Energieatelier, Thun (Ausführung), Amstein+Walthert AG, Zürich (Wettbewerb)
Bauphysik:  Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen (Ausführung)
Elektro:  R+B engineering ag, Brugg (Ausführung)
Brandschutz:  A+F Brandschutz, Basel (Ausführung), Amstein+Walthert AG, Zürich (Wettbewerb)
Verkehrsplanung:  Enz & Partner, Zürich
Totalunternehmung:  Priora AG, Zürich
Fotografie: Beat Bühler, Zürich & Georg Aerni, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerCarlo Zürcher (Projektmanager Ausführung), Can AsirogluChristian Neuhaus, Corinne Schöni (Projektleitung), Marc Landolt, Nina GueriniCaroline Oehler, Pierre Schild, Fabio RotaPatric Zumbach, Balz Blumer, Laura Bruder, Matthias Butti, Kevin Demierre, Paolo Giannachi (Projektleitung Vorprojekt), Nadine Jaberg, Jenny Karrer, Adrian Kocher, Beata Kunert, Stefanie Müggler, Nicolàs Pirovino, Philipp Saxer, Felix Schwarz (Projektleitung),Moritz Schwarz, Mario Sommer, Sarah Pretz

www.limmat-tower.ch

Übernachten im Limmat Tower: www.limmattower23five.com

Publikationen:
* Plastische Verwandlung, In: werk,bauen+wohnen 6-2016 (Limmat Tower)
* Stolzer Turm, In: Komplex Nr.9 2016 (Limmat Tower)
* De aedibus, huggenbergerfries: Monografie über Arbeiten von 1998-2015, Quart Verlag, Luzern
* Himmelsstürmend weitmaschig, In: Fassade 2/2016
* Facettenreich, In: Bauwelt 11.2016
* Limmat Tower & Senevita Betreutes Wohnen und Pflege, Dietikon, In: Bauen heute, 2-3 2016
* Limmat Tower, Video, In: Fassaden News Allega März 2016
* Facettenreich, In: Bauwelt, 11/2016
* Leuchtturm der Urbanisierung, In: Architektur+Technik, 1/2016 
* Limmat Tower, 1Min. Computeranimation, In: Filmbau: Schweizer Architektur im bewegten Bild, S A M Schweizerisches Architekturmuseum 2015
* Limmat Tower Dietikon, In: BASF Master Builders Solution 2014

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Limmat Tower, Limmatfeld - Baufeld E, Dietikon


Das Hochhaus auf Baufeld E markiert den Eintritt in das Stadtquartier Limmatfeld. In der Fernwirkung tritt das Hochhaus als Solitär in Erscheinung. In der Nahwirkung ist es in die städtische Struktur eingebunden. Diese Dialektik generiert das städtebauliche Muster des gesamten Baufeldes. Der Block wird aufgelöst in vier Solitärbauten, welche als Gesamtkomplex zu einem Cluster zusammengehalten werden. Das Baufeld E wird ein Bindeglied zwischen der offenen Bebauung an der Limmatfeld-Strasse und den Blockrandbebauungen am Rapidplatz. Die vier Gebäude sind nach ihrer Funktion aufgeteilt und erlauben eine adäquate Adressbildung jeder Nutzung. Das Baufeld E tritt als Konglomerat von Gebäuden mit Handschriften von verschiedenen Architekten in Erscheinung. Dadurch wird die Inselwirkung des Blockes gebrochen und der Massstab dem Kontext angepasst.
Das Hochhaus schreibt sich in die schiefwinklige Geometrie des Grundstückes ein. Aus dem Sockelbau über die Rücksprünge entwickelt sich der Limmat Tower von der Strassengeometrie zu einem regelmässigen Fünfeck beim obersten Abschluss. Die untersten Geschosse zeichnen sich durch die doppelgeschossige Kolonnade auf der Strassenseite und einem Sockel bis ins 1. Obergeschoss auf der Hofseite ab. So ist gewährleistet, dass der Innenhof dank der Sockelausbildung einen öffentlichen Charakter hat.
Die Gestaltung der Fassade unterstreicht die volumetrische Entwicklung des Limmat Towers. Formelemente zeichnen den Baukörper nach und unterstützen optisch die Vertikale. Gegen die Turmspitze wird das Relief tiefer. Dies bildet sich sowohl in den Fassaden und im Grundriss ab. So verzahnt sich der Baukörper mit dem Himmel und unterstreicht dadurch die Höhe des Gebäudes. Die Oberfläche der Fassade nimmt durch einen feinen Glanz die Licht- und Wetterstimmungen der Umgebung auf. Im Tagesverlauf verändert sich so das Gebäude und wirkt dadurch lebendig und facettenreich.