Eigentumswohnungen Augenweid, Oberwil-Lieli

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Eigentumswohnungen Augenweid, Oberwil-Lieli


Standort: Augenweid, Oberwil-Lieli
Bauaufgabe: Neubau Eigentumswohnungen im gehobenen Segment
Projektstand: Studienauftrag 2012, 1. Preis
Raumprogramm: 8 Eigentumswohnungen, Tiefgarage
Bauherrschaft: Prorealis AG, Urdorf
Landschaftsarchitektur: robin winogrond landschaftsarchitekten mla
Baukostenplanung: Caretta+Weidmann Baumanagement AG, Zürich
Bauingenieur: Synaxis AG, Zürich
HLS: Lingwood Engineering AG, Wallisellen
Bauphysik: Gartenmann Engineering AG, Zürich
Elektro: Elektro Fröhli AG, Rudolfstetten

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerCorinne SchöniPierre Schild, Mathias Butti, Sarah Pretz, Kathrin Wehrheim, Paolo Giannachi, Kevin Demierre

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Eigentumswohnungen Augenweid, Oberwil-Lieli


Die leichte Hanglage am Holzbirrliberg öffnet den Blick gegen Süden zu den Alpen, auf das Reusstal und den Mutschellen. Im Ortsteil Oberwil am Rande der Bauzone in direkter Nachbarschaft zur Landwirtschaftszone geniesst das Grundstück eine bevorzugte Lage. Als Auftakt zur Ansiedlung Augenweid sind zwei Gebäudekörper als punktförmige Volumen konzipiert, umgeben von der weiten Landschaft.
Die sternförmigen Gebäudevolumen greifen mit den drei Armen in den Landschaftsraum und verzahnen sich mit der Umgebung. Die Massstäblichkeit ist mit den gebrochenen Fassadenlängen auf die traditionellen Häuser abgestimmt und gleichzeitig formen die Knicke nach innen private Aussenräume. Die spezifische Situierung im Grundstück erlaubt beiden Volumen unverbaute Aussicht, wobei der sternförmige Grundriss die Aussichtssituation auf eine maximal mögliche Abwicklung ausdehnt. Es entstehen vielschichtige Blickbeziehungen zwischen Innen und Aussen. Die Anordnung der Nutzungen profitiert optimal von der hochwertigen Ausrichtung. Die Wohn- Ess- und Kochräume sind als Raumkontinuum in die Weite orientiert, die Individual- und Schlafräume in die unmittelbare Landschaft zum Holzbirrliberg.
So werden die Gebäude mit einer Rundumorientierung qualitätsvoll in die Landschaft eingebettet. Die Ausrichtung der Räume findet auch in der Gebäudevolumetrie ihren Ausdruck. Die Trauflinien verlaufen schräg auf den jeweiligen Gebäudefronten; diese Szenografie der Fassadenverlaufes rund ums Gebäude lässt eine Dachform entstehen, die sich mit ihren Schrägen gut in den Kontext einfügt.
Die äussere Erscheinung mit der Materialisierung aus Beton unterstützt die Körperhaftigkeit. Eine Silberlasur des brettergeschalten Betons nimmt durch ihren feinen Glanz die Lichtstimmung der Umgebung auf. Im Tagesverlauf verändert sich so das Gebäude und wirkt dadurch lebendig und facettenreich.