Hofmattpark Sarnen

paulhof

Hofmattpark, Sarnen

Standort: Hofmatt, Sarnen
Bauaufgabe: Wohnüberbauung
Projektstand: Wettbewerb 2013, 1. Preis, Quartierplan in Bearbeitung
Raumprogramm: 130 Wohnungen, Eigentum & Miete
Bauherrschaft: Hofmattpark AG, Sarnen
Bauherrenbegleitung Quartierplan: BSP, Sarnen
Baumanagement: siegwart baumanagement ag, Buochs
Landschaftsarchitektur: mavo gmbh, Zürich
Denkmalpflegerische Beratung: Hanspeter Odermatt, Stans
Bauingenieur: Felder Ingenieure Planer AG, Luzern
Bauphysik & Akustik: RSP Bauphysik AG, Luzern

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger,  Pierre SchildFabio RotaDaniela Ziltener, Caroline Oehler,Peter Blume, Nina Guerini, Beata Kunert, Peter Kratzert, Isabelle Maassen & Stefanie Müggler (Projektleitung), Christian Neuhaus, Anna Philippsen

aapark
matt schwarzplan B
matt umgebung B
matt eg B
matt og B

Hofmattpark, Sarnen

Die Wiese Hofmatte ist historische Trennung zwischen dem Dorfkern von Sarnen und dem Weiler Kirchhofen. Sie liegt zu Fusse der Barockkirche St. Peter und Paul, die weithin sichtbar über der Talebene und dem See thront. Die Ränder der Hofmatte werden neu von zwei Bebauungen gesäumt: dem Paulhof entlang der Kirchstrasse und dem Aa-Park am baumbestandenen Ufer der Sarner Aa. Die Hofmatte bleibt dazwischen als siedlungstrennendes und identitätsstiftendes Element in Form eines ausgedehnten Freiraumes erhalten.
Bestehende Weilerstrukturen der Nachbarschaft sind Vorlage für die städtebauliche Setzung. Im Sinne einer Verdichtung nach innen werden zwei unterschiedliche Gebäudetypologien vorgeschlagen. Entlang der Sarner Aa werden monolithische Baukörper in einer versetzten Zweierreihe angeordnet. Die vieleckigen Gebäude sind so zueinander positioniert, dass sie trotz räumlicher Nähe den Blick in die Weite freigeben und sich mit dem Landschaftsraum verzahnen. Dabei formen jeweils drei Baukörper ähnlich einem Gehöft einen platzartigen befestigten Aussenraum. Die Gebäude an der Kirchstrasse besetzten den östlichen Wiesenrand und lassen zum Hang hin im Kontext zur Topografie eine räumlich gefasste, identitätstiftende Vorzone und und Strassenraum entstehen. Dieser charaktervolle Raum deutet den heute wenig attraktiven Ort am Fusse des Ramersbergs städtebaulich zum Abschluss der Kirchstrasse um. Beide Baufelder bieten gemischtes Wohnen mit hohem Wohnwert für Eigentum und Miete.