Neubebauung Breiteli, Thalwil

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Neubebauung Breiteli, Thalwil


Standort:  Breitelistrasse, Thalwil
Bauaufgabe:  Neubau Wohnüberbauung
Projektstand:  Wettbewerb 2001, 1. Preis, Bauprojekt mit KV 2003
Raumprogramm:  40 Wohnungen (3.5 - 5.5 Zi), Tiefgarage
Bauherrschaft:  Gemeinde Thalwil
Bauingenieur:  Aerni + Aerni Ingenieure AG, Zürich
HLKS:  Grünberg + Partner AG, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerLena Bertozzi, Christoph Messner, Sandra Sands, Bettina Scheid

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Neubebauung Breiteli, Thalwil


Die fünf punkförmigen Wohnhäuser sind so positioniert, dass sie die durchgrünte Situation präzisieren und in ihrer Grosszügigkeit stärken. Die Zwischenräume gewährleisten grösstmögliche Freiräume und Durchblicke. Die versetzte Anordnung der fünf Häuser schafft Aussenräume mit verschiedenen Charakteren.
Die Möglichkeit von zwei Seiten in das Haus zu gelangen verwebt die Bebauung mit dem Quartier. Die grosszügige durchgesteckte eineinhalbgeschossige Eingangshalle ist mit Zenithlicht beleuchtet. Die Erschliessung der Tiefgarage erfolgt am Rand des Grundstückes. So wird die Breitelistrasse zu einer vom Verkehr weitgehend befreiten Wohnstrasse. Am Ende der Wohnstrasse öffnet sich ein Platz, der mit einem grossen Spielplatz zum Quartiertreffpunkt wird. Ausgelöst durch die Lage am Nordhang - Aussicht gegen Norden - Besonnung von der Hangseite - wurde ein Grundrisstyp entwickelt, der auf die Situation mit dreiseitig orientierten Wohnungen reagiert. Mit den doppelgeschossigen Loggien in den Gebäudeecken erhält jede Wohnung einen grosszügigen privaten Aussenraum, der einerseits gut belichtet ist und andererseits jeder Wohnung Seesicht ermöglicht. Die doppelgeschossigen Loggien werden durch das Verdrehen der Grundrisse pro Geschoss ermöglicht. Diese Verdrehung prägt auch die Fassadengestaltung und bereichert den Ausdruck der sonst kompakten Volumina. Trotz Verdrehung der Grundrisse sind die Nassräume konsequent übereinander angeordnet.
Mit der vorgeschlagenen Grundrisstypologie kann mit einem geringen Aufwand räumliche Grosszügigkeit erreicht werden. Die Stadtvillen werden so auch im Segment des sozialen Wohnungsbaus erschwinglich.