Siedlung Brüderhofweg, Zürich

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Siedlung Brüderhofweg, Zürich


Standort:   Brüderhofweg, Zürich
Bauaufgabe:  Ersatzneubau Wohnsiedlung
Projektstand:  Studienauftrag 2011
Raumprogramm:  228 Wohnungen, Gemeinschaftsraum
Bauherrschaft:  Baugenossenschaft Frohheim, Zürich
Landschaftsarchitektur:   koepflipartner GmbH, Landschaftsarchitekten BSLA, Luzern

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerPierre Schild, Sarah Pretz, Paul Schleith

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Siedlung Brüderhofweg, Zürich


Kernstück der neuen Siedlung Brüderhofweg ist der durchgrünte Siedlungsplatz. Der Brüderhofplatz soll als vielseitig benutzbarer und abwechslungsreicher öffentlicher Raum, als Treffpunkt und Aufenthaltsort für die gesamte Siedlung sowie der angrenzenden Bebauung dienen. Der Siedlungsplatz verläuft parallel zum Brüderhofweg und ist so von allen Baufeldern der Siedlung direkt erreichbar.
Die Gebäudetypologien sind aus den städtebaulichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Baufeldes heraus entwickelt. So ergeben sich vier verschiedene Typologien mit jeweils unterschiedlichem Charakter und zugleich verwandter Architektursprache. Der Platztyp auf Baufeld 1 fasst den Brüderhofplatz und bildet den Abschluss der Siedlung zum Sportplatz auf der andern Seite. Die zeilenartigen Gebäude stossen mit der Stirnseite an den Siedlungsplatz. Die Zwischenräume schaffen eine räumliche Kontinuität zwischen Brüderhofplatz und Spielwiese. Der Parktyp auf Baufeld 2 folgt mit dem Split-Level dem Terrain. Der Kopftyp auf dem Baufeld 3 baut auf dem Prinzip des Baufeld 1 auf. Der zusammengefügte Gebäudekörper schliesst den öffentlichen Siedlungsplatz ab. Beim Punkttyp auf dem Baufeld 4 sind punktförmige Volumen mit jeweils 6 Wohnungen konzipiert. So reagiert das Projekt auf die schmale Parzelle und die Körnung der unmittelbaren Nachbarschaft.

Die verputzten Fassaden ordnen sich in die Quartierstruktur ein. Der Sockelbereich und die Fenstereinfassungen sind mit keramischen Fliesen mit einem Oberflächenrelief verkleidet. Diese Fenstereinfassungen sind als Referenz an die Fenstereinfassungen der „Blumenfenster" der bestehenden Siedlung gedacht und sollen die Erinnerung an die Stammsiedlung der Genossenschaft Froheim aufrecht erhalten. Gleichzeitig dienen die keramischen Fassadenverkleidungen dazu, die stärker beanspruchten Bereiche im Sockel zu schützen und die haptischen Qualitäten des kompakten Fassadensystems zu verbessern.