Zwicky-Areal, Baufeld B Nord

zwic2

Zwicky-Areal, Baufeld B Nord, Wallisellen


Standort: Zwicky Areal, Baufeld B, Wallisellen
Bauaufgabe: Wohnhochhaus mit Long Stay Hotel, Tiefgarage
Projektstand: Projektwettbewerb, 2014
Raumprogramm: 91 Eigentumswohnungen, Long Stay Hotel mit 120 Zimmern, Detailhandel und Gewerbe, Tiefgarage
Bauherrschaft: Halter Entwicklungen, Zürich
Bauingenieur: Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich
Schallschutz: Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen
Brandschutz: Gruner AG, Basel
Building Inforamtion Modeling (BIM): Digitales Bauen GmbH, Karlsruhe


Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Pierre Schild, Tabitha Pirovino, Natalie Kramer, Noemi Kuonen, Balz Blumer

zwic9
zwic4
zwic7
zwicschwarzplanA
zwicsituationB
zwicgregB
zwicgr01B
zwicgr02B
zwicgr05B
zwicgr12B
zwicschnittBBB
zwicansichtsuedwestB
zwicansichtnordB

 Zwicky-Areal, Baufeld B Nord, Wallisellen


Der Kontext des Baufeld B Nord des Zwicky-Areales ist geprägt durch die Verkehrsinfrastruktur die das Gebäude auf den drei Seiten umgibt. Die drei in ihrer räumlichen Ausprägung sehr unterschiedlichen Seiten werden im Projekt nutzbar gemacht. Die Südwestseite wird als Adresse des Hochhauses und der Hotelnutzung ausgebildet. Die landschaftlichen Qualitäten des Burenholz werden über den Durchgang durch das Gebäude erlebbar gemacht. Die öffentlichen Nutzungen des Hotels im Erdgeschoss sind auf der Südöstlichen Seite am neuen Verbindungsweg durch das Zwicky-Areal unter dem Viadukt zum Bahnhof Stettbach angeordnet. Der Baukörper besetzt das dreieckige Grundstück zu einem grossen Teil. Das städtebauliche Potential der Parzellenform prägt den Gebäudekörper. Auf dem Sockel der die drei unterschiedlichen Kanten abfährt, gliedert sich das Gebäude über zwei markante Rücksprünge in vertikale Gebäudeteile. Bei den Rücksprüngen haben alle angrenzenden Wohnungen eine zusätzliche Aussenterrasse. Der raumgreifende Baukörper schafft vielfältige Bezüge zur Umgebung und ermöglicht eine maximale Fläche in den oberen Geschossen. Die Fassade zeichnet mit einer feingliedrigen Struktur die spezifische Form des Grundstückes nach. Die vertikale Fassadenstruktur nimmt in ihrer Dichte von unten nach oben ab. Die Struktur der Fassade baut auf einem regelmässigen Raster auf, welches in rhythmischer Weise unterteilt wird. Der Sockelbau mit dem Hotel hat eine enge Fassadenstruktur. In den oberen Geschossen wird die Struktur den Nutzungen entsprechend aufgeweitet. Die gewobene Struktur der Fassade laviert je nach Lichtsituation zwischen einer textilen Oberfläche und einem schimmernden Monolithen. Die vertikalen Lisenen sowie die horizontalen Strukturelemente in Chromstahl reflektieren das Licht. Durch die scharf geschnittene Geometrie wirken sie wie Silberfäden in einem feinen Stoff. Die naturfarbigen Holzfenster erzeugen einen wohnlichen Charakter. Trotz der prägnanten Volumetrie wirkt das Gebäude somit filigran und differenziert.