Claridapark, Wald

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Claridapark, Wald


Standort:  Bleicheareal, Claridapark, Wald
Bauaufgabe:  Neubau Miet- und Eigentumswohnungen
Projektstand:  Studienauftrag, Weiterbearbeitung & Gestaltungsplan 2005
Raumprogramm:  145 Wohnungen, Grossverteiler, Gewerbe
Bauherrschaft:  Otto & Johann Honegger AG, Wald
Projektentwicklung:  Immopoly, Zürich
Landschaftsarchitektur:  Christophe Girot, Zürich
Verkehrsplanung:  Urs Hürlimann AG, Bubikon

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Bettina Scheid

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Claridapark, Wald


Die ortsbauliche Struktur von Wald wird von drei hauptsächlichen Leitlinien geprägt: Die Rütistrasse/Tösstalstrasse, welche den Kern der Siedlungsstruktur bildet, die Jona, an welcher sich die Industrie angesiedelt hat und die Bahnlinie, welche den historischen Kern im Osten abschliesst. Die historische Entwicklung entlang der zwei Leitlinien Strasse und Fluss prägen die Siedlungsstruktur von Wald.
Diese beiden Strukturen werden im Areal „Claridapark" im Sinne einer Verdichtung nach innen zusammengeführt. Die parkartige Struktur verbindet die beiden Dorfteile, ohne deren Identität zu verwischen. Die Typologien orientieren sich an der angrenzenden Bebauungsstruktur und führen diese zusammen. Gleichzeitig bleibt der grosse Leerraum mitten im Dorf weiterhin lesbar in dem die Gebäudevolumen konzentriert angeordnet werden. Im Jona Garten ist ein Turm-Typ vorgesehen: Die abgedrehten Baukörper stehen präsent gegenüber der Bleiche. Der Baukörper betont die Vertikale und lehnt sich so an die turmartigen Kosthäuser des ehemaligen Fabrikareals an. Dem Parkraum wird grösstmögliche Integrität gelassen. Im Bereich Hollyforest ist ein horizontal ausgreifender Villen-Typ geplant. Die Gebäude fügen sich in das Baumvolumen Hollyforest ein. Die Wohnungen zeichnen sich im Baukörper ab und greifen in den Park hinein. Typologisch orientieren sich die Gebäude an den Villen an der Rütistrasse und deren Ökonomiegebäuden. Am Schlipfbach stehen zwei punkförmigen Baukörper, die sich auf den Bach orientieren. Durch die kleine Grundfläche lassen sie möglichst viel Freiraum zu den Nachbarn an der Rütistrasse. Auf die mögliche Lärmimmission von der Rütistrasse wird mit den dreiseitig orientierten Wohnungstypen reagiert.
Die Verdichtung des Dorfkerns wird mit landschaftlichen Mitteln und kompakten Baukörpern geplant. So geht nichts von der Grünen Mitte von Wald verloren.