Neugestaltung Freihof-Rathaus, Altstätten SG

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Neugestaltung Freihof-Rathaus, Altstätten SG


Standort:  Altstätten SG
Bauaufgabe:  Neubau Rathaus und Zentrumsbebauung mit gemischter Nutzung
Projektstand:  Projektwettbewerb 2007, 2. Rang
Bauaufgabe:  Rathaus, Läden, Gewerbe, Büros, Wohnungen, Rathausplatz
Bauherrschaft:  Stadt Altstätten SG
Landschaftsarchitektur:  Hager Partner AG, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerLena Bertozzi, Naomi Hajnos

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Neugestaltung Freihof-Rathaus, Altstätten SG


Altstätten hat mit der stimmungsvollen, intakten Altstadt ein grosses Potential sich als regionales Zentrum zu etablieren. Die Altstadt soll mit einer neuen Ankernutzung auf der Ostseite, als Pendant zur Migros auf der Westseite gestärkt werden.
Die heutige Rathausparzelle liegt am Eingang zur Marktgasse und ist Tor zur historischen Altstadt. Das Areal Freihof und Balmer sind historisch gesehen Teil der Vorstadt. Mit der Verlagerung des öffentlichen Lebens im Zusammenhang mit der Hauptstrasse und dem Neubau des Kreisels, ergibt sich die einmalige Chance, das Verhältnis von Altstadt und Vorstadt auf zeitgemässe Art neu zu definieren. Dabei sollen auch die Kirchen eingebunden werden. Die Kirchen werden ins Dorf gerückt und bilden zusammen mit dem Rathaus und den öffentlichen Nutzungen ein Ensemble, das den Eintritt in die Marktgasse formuliert. Durch die klare Aufwertung der Grundstücke zum neuen Rathausplatz wird Anreiz geschaffen, die Erdgeschosse mit öffentlichen Nutzungen aufzuwerten. Der geplante Kreisel bildet stadträumlich der neue Eintritt ins Zentrum. Dem soll mit der Verdichtung zur neuen Churerstrasse hin Rechnung getragen werden. Das Zentrum soll mit dem neuen Gebäude klar begrenzt werden. Mit dem multifunktionalen Gebäudekomplex, welcher die Stadtstruktur der Altstadt neu interpretiert wird eine Kante zur offenen Bebauungsstruktur der Vorstadt formuliert. Gleichzeitig wird über die öffentlichen Funktionen die Vorstadt mit dem Zentrum vernetzt. Die Gebäudetypologie der Altstadtgrundstücke wird im Areal Freihof aufgenommen und neu interpretiert. So kann das kompakte Gebäude einen Bezug zur Massstäblichkeit der Altstadt herstellen, ohne sich architektonisch anzubiedern. Das Areal Freihof soll als architektonische Einheit formuliert werden. Gleichzeitig wird das Gebäude über die volumetrische Ausbildung des Baukörpers und der Dachlandschaft differenziert.
Das Rathaus bildet den Eintritt in die Altstadt und formuliert als Gegenüber der Überbauung auf dem Areal Freihof einen grosszügigen neuen Marktplatz.