Umbau Pavillon Heimplatz, Zürich

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Umbau Pavillon Heimplatz, Zürich


Standort:  Heimplatz, Zürich
Bauaufgabe:  Neugestaltung des Pavillons
Projektstand: Planung und Ausführung 2012-2014
Raumprogramm:  Kiosk,  Toilettenanlage
Bauherrschaft:  Immobilien-Bewirtschaftung der Stadt Zürich, Verkehrsbetriebe Zürich VBZ, vertreten durch Amt für Hochbauten Stadt Zürich
Bauingenieur:  Synaxis AG, Zürich
HLK: Luginbühl & Partner AG, Zürich
Bauphysik: BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich
Elektro: Kummler+ Matter AG, Zürich
Fotografie: Beat Bühler, Zürich
Baukosten: 1.0 Mio Fr.

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Pierre Schild, Daniela Ziltener, Claudia Wasserfallen, Laura Bruder, Vera Wegmann, Peter Kratzert

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Umbau  Pavillon Heimplatz, Zürich

 

Der Pavillon auf dem Heimplatz bezieht sich, mit seiner Kollonade, auf die Rämistrasse. Das Gebäude mit dem markanten Dach befindet sich im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte der Stadt Zürich und wurde im Jahre 1911 erstellt. Mit der Umgestaltung des Heimplatzes im Zusammenhang mit der Kunsthauserweiterung verliert das Gebäude seine ursprüngliche Funktion als Tramwartehalle, da die Haltestelle nordwärts verschoben wird. Das Konzept für die Neugestaltung des Heimplatzes sieht eine Stärkung der Aufenthaltsqualität auf der Mittelinsel vor. Um dies zu gewährleisten wird der das Gebäude neu als von beiden Seiten zugänglicher Kiosk mit begehbarem Kundenbereich ausgestaltet. Dafür wird auf der bisherigen Rückseite ein neuer verglaster Zugang geschaffen. Die vordere Front unter der Kollonade kontrastiert als hölzerner, möbelartiger Einbau mit der steinernen Fassade des Gebäudes. Dies entspricht der konzeptuellen Qualität welche der Pavillon als Wartehalle, mit den eingebauten Sitzbänken und er Billetverkaufsstelle, ursprünglich hatte. Die neuen ZüriWC mit den automatisierten Modulen sind aus der Kollonade wie von der Südseite her erschlossen. Zusätzlich werden zur Entrümpelung des öffentlichen Raumes die bestehenden Steuerungskästen in den Pavillon integriert. So kann auf dem Heimplatz Raum für den Aufenthalt und die Zirkulation der teilweise grossen Menschenströme geschaffen werden. Die Fassade wie das Dach werden integral erhalten und denkmalpflegerisch saniert. Die Uhr über der Kollonade wird restauriert. Fehlende Teile wie die Strukturverglasungen in den Fenstern werden wieder hergestellt. So erscheint das Gebäude trotz komplett neuem Innenleben so, als wäre es schon immer so dagewesen.