Architektur Galerie Berlin

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Ausstellung Architektur Galerie Berlin


FORM FOLLOWS FICTION

Ausstellung: 7. Juli -19. August 2017

Architektur Galerie Berlin
Karl-Marx-Allee 96 10243 Berlin

Eröffnung: Donnerstag 6. Juli 2017
Begrüssung: Ulrich Müller
Einführung: Laurent Stalder

Gespräch: Donnerstag 17. August 2017
Tom Schoper mit Adrian Berger, Erika Fries und Lukas Huggenberger

 

Fotografie:  Jasmin Schuller, Jan Bitter, Beat Bühler

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Pierre Schild

Publikationen:

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Ausstellung Architektur Galerie Berlin


FORM FOLLOWS FICTION

Die Arbeit an der architektonischen Konzeption verstehen wir als Forschen über den Kontext: die spezifischen Bedingungen einer Aufgabe werden im architektonischen Objekt reflektiert „Wir bauen nichts, was auch woanders stehen könnte“ ist Credo unserer Arbeit. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir die Arbeit an der architektonischen Konzeption als Forschen über den Kontext verstehen. Gestalt, Ausdruck und Konstruktion unserer Projekte entwickeln sich gleichzeitig aus dem Ort und der Aufgabenstellung und sind dementsprechend vielfältig. Kontext und Architektur verschmelzen dabei zu einem bedingungslosen Miteinander, dessen Konzeption einem Narrativ folgt, das ein vielfältiges Beziehungsgeflecht gemäß dem Leitspruch „form follows fiction“ herstellt.

Unter dem daraus abgeleiteten Titel stellen wir in der Architektur Galerie Berlin drei Projekte ganz unterschiedlichen Massstabs vor, die stellvertretend für unsere Arbeitsweise sind: Den Limmat Tower (Dietikon, 2016), die Kantonsschule Heerbrugg (2014) und das gerade fertiggestellte Wohnhaus Solaris (Zürich, 2017).
Die räumliche Struktur der Galerie und ihre starke Präsenz zum Strassenraum ausnutzend vergleichen wir die Projekte auf drei Ebenen: Die erste sind detaillierte Volumenmodelle, welche die Gebäude als Objekte zeigen, die aus dem Narrativ des Kontextes entstanden sind. Im Dialog damit stehen 1:1 Fassadenmodelle, die die Rückwand der Galerie vollständig ausfüllen und den Raum somit gleichzeitig zu einem Stadtraum umdeuten: Ihr abstraktes Weiss ermöglicht eine Vergleichbarkeit und veranschaulicht, dass die Fassaden integraler Bestandteil der volumetrischen und strukturellen Konzeption der Projekte sind.
Ergänzt wird diese physische Anordnung durch 3D-Virtual-Reality-Filme samt zugehöriger Brillen. Diese Hilfsmittel eröffnen dem Ausstellungsbesucher die Möglichkeit, unsere Arbeit nicht nur anhand abstrakter Artefakte zu diskutieren, sondern auch deren Räume, ihre Oberflächen, Farben und Töne zu erleben.