Areal Metalli-Bergli, Zug

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Areal Metalli-Bergli, Zug

Standort: Zug, Metalli-Areal
Bauaufgabe: Entwicklung und bauliche Verdichtung 
Projektstand: Qualitätssicherndes Konkurrenzverfahren 2019
Auftraggeberin: Zug Estates AG, Zug
Landschaftsarchitektur: Hager Partner AG, Zürich


Mitarbeit: Adrian Berger, Erika FriesLukas Huggenberger Pierre Schild, Lucia MiglioMirco Gepp

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Areal Metalli-Bergli, Zug 

Das Metalli Areal ist direkt beim Bahnhof an der Hauptachse der Stadtentwicklung der Neustadt Zug. Es bildet einerseits den Anschluss der Neustadt an den historischen Stadtkern mit dem Postplatz, andererseits die Schlüsselstelle zwischen dem Bahnhof Zug und dem Bergli Park. Ziel der städtebaulichen Entwicklung ist die Vernetzung der öffentlichen Räume und der Wegverbindungen mit dem umliegenden Quartier zu stärken.

Um die Sicht in die Tiefe zu stärken, wird der Kranz entlang der Strassen aufgebrochen und das Herz des Areales funktional und architektonisch gestärkt. Die Gebäude im strassenbegleitenden Kranz ordnen sich in die ortsübliche Bebauungshöhe von ca. 21 Metern ein. So entsteht sowohl ein architektonischer Zusammenhang mit den bestehenden Gebäuden auf dem Metalli Areal, wie auch eine kontextuelle Beziehung mit der Umgebung. Zwei Hochpunkte an der Baarerstrasse ordnen sich in das stadträumliche Leitbild mit der urbanen Verdichtung an der Hauptachse ein. Die Hochpunkte entwickeln sich in unterschiedlicher Weise aus der strassenbegleitenden Bebauung und bilden so präzise städtebauliche Bezüge. Der Hochpunkt am Metalliplatz entwickelt sich aus dem Haus A entlang der Baarerstrasse. Zusammen mit dem Metalliplatz bildet es die Adresse zum historischen Stadtkern und ein «point de vue» am Auftakt der Neustadt von Zug. Der zweite, deutlich niedrigere Hochpunkt fasst den Bärenplatz und bildet eine Adresse zum Bahnhof. Im Herz des Areales entwickelt sich ein ca. 30 Meter hohes Volumen aus der bestehenden Bebauung.

Die Architektursprache der Ergänzungsbauten schreibt die Geschichte des Metalli Areales weiter. Die steinerne Architektur des Bestandes wird in einer zeitgenössischen Weise neu interpretiert. Die Ausnahme bildet die Aufstockung im Herz des Areales. Die fein ziselierte, kristalline Fassade der Aufstockung bildet zusammen mit den Begrünungselementen eine Laterne im Zentrum der Metalli. Diese sitzt wie ein gefasster Diamant auf dem Bestandsgebäude und schafft aus der Mitte des Areales einen identitätsstiftenden Ort im Herzen von Zug.