Arealentwicklung Viererfeld, Bern

vier 01 visualisierung luft nord park

Arealentwicklung Viererfeld / Mittelfeld, Bern

In Zusammenarbeit mit Ammann Albers StadtWerke, raderschallpartner, Zeugin - Gölker, Basler & Hofmann
 
Standort: Bern Viererfeld
Bauaufgabe: Selektiver städtebaulicher Wettbewerb mit 3 Aufgaben: Konzept Städtebau, Gestaltung Stadtteilpark und Projektteil Wohnidee
Projektstand: Wettbewerb 2018, 1. Preis Städtebau, 1.Preis Stadtteilpark, 4.Preis Wohnidee, 2019 Ausarbeitung Masterplan
Raumprogramm: durchmischtes Stadtquartier für 3000 Menschen, ca. 1140 Wohnungen (2000-Watt-Gesellschaft, min. 50% gemeinnützig)

Wettbewerbsauslober: Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik, vertreten durch Immobilien Stadt Bern
Städtebau und Architektur: huggenbergerfries Architekten AG, Zürich, Ammann Albers StadtWerke GmbH, Zürich
Landschaftsarchitektur: raderschallpartner ag landschaftsarchitekten bsla sia, Meilen
Soziales: Zeugin - Gölker Immobilienstrategien GmbH, Zürich
Mobilität: Basler & Hofmann AG, Zürich

Mitarbeit: Adrian Berger, Erika FriesLukas Huggenberger Pierre Schild, Mathias Westermeier, Mirco Gepp, Mauro Meier, Lisa Stricker, Nora Heeb

Links + Presse:
Eigewoben statt eingepflanzt; In: werk, bauen+wohnen Wettbewerb, 05.2019
Aufwand, Ertrag, Gewinn - Neues Quartier für Bern, In: Hochparterre Wettbewerbe, 02.2019
Alles richtig gemacht
, In: tec21, 3-4.2019 (Viererfeld)

espazium.ch
www.bern.ch/mediencenter

www.hochparterre.ch
www.derbund.ch
www.bernerzeitung.ch

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vier 06 visualisierung stadtebene
vier 07 visualisierung wohngasse
vier 08 wohnidee EG
vier 09 schnitt A
vier 10 schnitt B
vier 11 schema masterplan
vier 12 schema nutzungsplan
vier 13 schema mobilitat
vier 14 schema parzellierung
vier 15 schema aussicht blickpunkte
vier 16 schema treffpunkteimquartier
vier 17 schema vernetzung stadt nachbarsch
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Arealentwicklung Viererfeld / Mittelfeld, Bern

 

Das neue Quartier Viererfeld bindet sich in den Berner Stadtkörper ein und vernetzt sich mit den benachbarten Quartieren. Das geschieht primär über das Raumsystem, in dem Nutzungen nachgerüstet werden.

Im Inneren bildet eine urbane Quartierstrasse das Rückgrat der Gemeinschaft und verbindet das Quartier nach aussen hin in einladender, fliessender Wegführung mit der Nachbarschaft, dem Länggassquartier, dem Bahnhof und mit der Altstadt. Diese zentral verlaufende Achse ist diagonal ins Viererfeld gelegt und zu den Enden hin aufgefächert, so dass sie an Plätzen beginnt oder endet. Die bestehenden Setzungen des Burgerspittels und des Engeschulhauses werden dazu als Bezugspunkte in das stadträumliche Konzept eingewoben. Auch die Doppelturnhalle und das neue Schulhaus sind als öffentliche Merkpunkte positioniert.
Die öffentlichen Räume der Wegerschliessung sind ein robustes und wandelfähiges städtebaulichen Muster, welches eine Vielfalt an Bauten und architektonischen Handschriften ermöglicht.
Die auf ein schmales Band beschränkte Bebauung soll zu einem Quartier werden, in dem mit einem breiten Spektrum an Nutzungsangeboten in privaten, gemeinschaftlichen und öffentlichen Aussenräumen Orte geschaffen werden, wo sich die Belebtheit über soziale Kontakte entwickeln kann.
Die Eingänge ins Quartier werden so gelegt, dass sie die aus der Nachbarschaft heranführenden Wegbeziehungen optimal abnehmen. Im Süden und im Norden entsteht je ein Zugangsplatz, der als Empfangsraum die Identität des Quartiers prägt und alle Wege bündelt. Die publikumsorientierten Nutzungen werden an diesen Torplätzen konzentriert. Von den Torplätzen aus führen nahezu autofreie Strassenräume ins Quartier. Ein Netz unterschiedlicher Aussenräume – von verkehrsberuhigten Strassen über Plätze, Gassen, Wege bis zu gemeinschaftlichen Eingangs- und Gartenhöfen – dient der Begegnung.