Effingerstrasse, Zürich-Enge

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Stadthaus Effingerstrasse, Zürich-Enge

Standort: Effingerstrasse Zürich-Enge
Bauaufgabe: Ersatzneubau Wohnbauten
Projektstand: Wettbewerb 2013, 1. Preis
Raumprogramm: 29 Wohnungen
Bauherrschaft: Baugenossenschaft Zürich 2
Akustik: Gartenmann Engineering AG

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas HuggenbergerPierre Schild, Corinne Schöni, Nicole Huber, Peter Kratzert

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Stadthaus Effingerstrasse, Zürich-Enge

Im Ausläufer des Zimmerberges prägen nordsüdverlaufende Strassenräume die Bebauungstruktur des urbanen Wohnquartiers von Enge-Süd. Die Verkehrsachsen Rieter- und Mutschellenstrasse werden durch die kurze Effingerstrasse verbunden, die diesen Strassenabschnitt mit dem städtischen Vorboten einer Blockrandbebauung abschliesst. Der Ersatzneubau ordnet sich in das städtebauliche Grundmuster ein, vervollständigt den Block zu einem homogenen Ganzen und formt gleichzeitig mit einer markanten Figur eine Front zur Effingerstrasse. Der Zugang zum Haus ist auf die Effingerstrasse ausgerichtet. Die publikumsorientierten Nutzungen sind in der Ecke Effingerstrasse, Mutschellenstrasse angeordnet und beleben den Stadtraum. Auf Seite der Rieterstrasse sind die Vorgärten der nördlichen Parzellen weitergeführt und bilden einen Filter zwischen Verkehr und den Hochparterre-Wohnungen.
Das neue Gebäude für die Baugenossenschaft Zürich 2 wird ein Haus, somit erfolgt der Zugang über einen Hauseingang. Eine grosszügige Eingangshalle widerspiegelt den gemeinschaftlichen Gedanken der Genossenschaft. Aus dieser Eingangshalle führen zwei Erschliessungskerne in die oberen Geschosse.
Die Wohnungstypologie ist aus den städtebaulichen und lärmspezifischen Rahmenbedingungen entwickelt. Es entstehen 3 verschiedene Grundtypen mit jeweils unterschiedlichem Charakter.
In Anlehnung an den urbanen Kontext sind die Fassaden mit einem Sockel und einem Dachaufbau gegliedert. Der Ausdruck der Fassade laviert zwischen Massivität und Offenheit. Die monolithische Aussenwandkonstruktion in Dämmbeton nimmt das Thema der massiven gründerzeitlichen Nachbarhäuser in zeitgenössischer Weise auf. Rhytmisierende Loggien und Erker bilden eine mäandrierende Fassade und strukturieren den Baukörper in Anlehnung an die Masstäblichkeit des parzellierten Blockrandes.