Wohnüberbauung Gries, Volketswil

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Wohnüberbauung Gries, Volketswil


Standort: Zentral-Strasse, Volketswil ZH
Bauaufgabe: Neubau Wohnüberbauung
Projektstand: Wettbewerb 2007, 1. Preis, Ausführung 2007-10
Raumprogramm: 106 Wohnungen + 9 Doppeleinfamilienhäuser (Eigentum), Gewerbe, Tiefgarage
Bauherrschaft: Allreal AG
Bauingenieur: Ingenieurbüro Beat Kocher, Bülach
HLKS: Hürlimann Enginieering AG, Bubikon
Elektro: Elprom Partner AG, Dübendorf
Bauphysik: Bauphysik Meier AG, Dällikon
Landschaftsarchitektur: Hager Partner AG, Zürich
Fotografie: Beat Bühler, Zürich
Baukosten: 38.0 Mio Fr.

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Nicolàs Pirovino (Projektleitung), Pierre Schild, Matthias Bill, Jennifer Karrer, Agnes Lörincz


Publikationen:
*   Energievorgaben als gestalterisches Element, In: Bau&Architektur 03/2011

 

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Wohnüberbauung Gries, Volketswil


Die Siedlung im Gries liegt zwischen dem alten Dorfkern von Volketswil und der grossen Siedlungserweiterung aus den 1970er Jahren. Auf der Südseite grenzt sie an den neu geschaffenen Griespark, welcher das Zentrum des öffentlichen Lebens in Volketswil werden soll.
Ein Ensemble von zwei Punkt- und zwei Zeilenbauten artikulieren die Kante zur stark befahrenen Strasse. Gegen die Strasse sind im Erdgeschoss öffentlichen Nutzungen angeordnet, die über eine Arkade erschlossen werden. Das Ensemble umschliesst einen halbprivaten Innenhof, der in einer losen Abfolge das Geviert mit dem neuen Gemeindeplatz verbindet. Im rückwärtigen Bereich sind in einer gartenstadtähnlichen Struktur punktförmig Doppeleinfamilienhäuser angeordnet. Der Aussenraum verbindet sich mit dem Naturraum Allmend und führt diesen bis an die vordere Bebauung. Die Kante zum Park wird mit den Gebäuden aufgenommen. Über die verschiedenen Gebäudetypen wird eine konzeptionelle Vielfalt der Wohnungstypen generiert. Das Punkthaus mit über Eck orientierten Wohnungen bietet bei einer effizienten Erschliessung gut belichtete Wohnungen. Die innenliegende Halle erschliesst vier Wohnungen pro Geschoss. Der Zeilenbau zur Strasse hin wird über einen verglasten Laubengang erschlossen. So wird ermöglicht, dass alle Wohn- und Schlafräume lärmabgewandt sind. Die Küchen sind auf diesen Laubengang orientiert. Der Zeilentyp zur Allmend wird über ein natürlich belichtetes Treppenhaus erschlossen. Die Wohnungen sind über eine grosszügige Diele erschlossen, welche den offenen Wohnraum mit der Wohnküche verbindet. Die neun Doppelhäuser definieren einerseits die Quartierstrasse und andererseits stehen sie frei im Landschaftsraum. Die Baukörper werden mit einer möglichst kleinen Grundfläche geplant, damit der Grünraum grosszügig erhalten werden kann.
Das prägende Gestaltungselement der Fassaden mit dem Putzrelief bindet die unterschiedlich stark perforierten Fassaden zu einem gesamten Gebäudekörper zusammen.