Stadthaus Friesenbergstrasse, Zürich

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Stadthaus Friesenbergstrasse, Zürich 

Standort: Friesenbergstrasse Zürich
Bauaufgabe: Neubau  Mehrfamilienhaus
Projektstand: Ausführung 2015-2018
Raumprogramm: 10 Wohnungen, Eigentum & Miete, Gewerberaum, Tiefgarage
Bauherrschaft: privat
Bauingenieur: Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich
HLKS: neukom engineering AG, Adliswil
Bauphysik / Akustik: Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Michael Pöckl (Projektleitung),  Marc Landolt, Pierre Schild, Claudia WasserfallenDaniela ZiltenerMarin Wiskemann, Can Asiroglu, Nina Guerini, Jessica Keuerleber, Jonathan Näf (Bauleitung), Sarah Nigg, Tabitha Pirovino (Projektleitung 2015-16)

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Mehrfamilienhaus Friesenbergstrasse, Zürich

 

Das Grundstück liegt am Übergang zwischen der strassenbegleitenden Bebauung in Richtung Goldbrunnenplatz und der offenen Gartenstadtstruktur zum Friesenberg. Der Ort ist Eintritt in die urbane Struktur von Wiedikon. Der Bahnübergang der Uetlibergbahn über die Friesenbergstrasse mit den Bus- und Bahnhaltestellen bildet einen Verkehrsknotenpunkt mit der Qualität eines Subzentrums. Die schrägen Geometrien der Kreuzung von Strasse und Bahn prägen das Grundstück. Diese Aspekte des Kontextes werden mit der Setzung des Gebäudes aufgenommen.

Das Haus hat 10 Wohnungen, ein Gewerbelokal und eine Tiefgarage. Die Gewerbenutzung belebt den Platz an der Friesenbergstrasse und bereichert die Stadtebene. Im Erdgeschoss ist eine Gartenwohnung angeordnet, in den oberen Geschossen jeweils 3 Wohnungen über Eck. Das Treppenhaus bildet sich durch die Geometrie der Stadt und wird durch ein grosszügiges Oblicht belichtet. Alle Wohnungen verfügen über eine grosse Loggia in der Art eines Aussenzimmers. Der obere Abschluss des Gebäudes bildet eine Attikawohnung mit allseitigen Terrassen. Die Räume sind als Enfilade um den Kern organisiert.

Das Vieleck bildet mit seiner profilierten, monolithischen Klinkerfassade einen kräftigen Schlussstein für das Quartier. Durch die verschieden orientierten Fassaden entsteht ein vielfältiges Licht- und Schattenspiel. Die Komposition der Öffnungen und die Tiefe der Leibungen unterstützen die skulpturale Wirkung des Baukörpers. Dieser private Bau verpflichtet sich der Stadt, weil mit dem Friesenbergplatz und der Quartiernutzung im Erdgeschoss die Stadtebene bespielt wird. Es soll ein identitätstiftender Ort für alle entsehen.