Horgen Oberdorf

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1. Preis

Horgen Oberdorf

Standort: Schweiter Areal Horgen Oberdorf
Bauaufgabe: Umnutzung ehemaliges Fabrikareal zur Wohn- und Gewerbenutzung
Projektstand: Studienauftrag 2019, 1.Preis, Vorprojekt
Raumprogramm: 105 Lofts im alten Fabrikgebäude, 17 Duplex, 120 Geschosswohnungen (Miete), Dienstleistung, Gewerbe, Büros, Tiefgarage

Bauherrschaft: Realstone SA
Architektur: huggenbergerfries Architekten AG ETH SIA BSA, Zürich
Landschaftsarchitektur: Hager Partner AG, Zürich
Bauingenieur: Synaxis AG, Zürich
Bauphysik: Energiekonzepte AG, Kopitsis Bauphysik AG, Wohlen (Wettbewerb)
Schallschutz: Andreas Suter, Thalwil
Nachhaltigkeit: Edelmann Energie, Zürich (Wettbewerb)
Visualisierung: Nightnurse Images GmbH (aussen), huggenbergerfries (innen)


Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Carlo Zürcher, Philipp EdelmannJonas HaslerMichael PöcklLucia Miglio, Katarina SavicPierre Schild, Mathias Westermeier, Marin Wiskemann, Jessica Marie BuschFabia CozattiWeilan Jiang, Diana Badoiu, Angeliki Papavasileiou

 

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Horgen Oberdorf

Das Schweiter – Areal in Horgen hat eine starke und unverwechselbare Identität, die vom Fabrikgebäude und der Industriegasse geprägt wird. Die Neubauten um die Gasse stärken diese Identität und schaffen ein architektonisches Gesamtkonzept. Analog dem Weiterbauen in industrieller Tradition, formen zwei ganz unterschiedliche Wohnbauten die Industriegasse. Ein flacher Hoftyp mit 3 Wohngeschossen und ein 6-geschossiger Wohnbau an der Neugasse interpretieren den Charakter der Gebäude mit industrieller Vergangenheit in zeitgenössischer Weise.

Das Areal Horgen Oberdorf liegt an bester Hanglage mit Blick auf den Zürichsee. Die volumetrische Setzung spielt für alle Wohnungen den Panoramablick von Zürich bis zu den Glarnern Alpen frei. Die neuen Wohnbauten werden durch rhythmisierte, der Sonne und dem See zugewandte, Gebäudekörper gebildet. Die gegliederten Fassaden mit der verfeinerten Massstäblichkeit zeichnen für die Wohnnutzung. Die abgedrehten Gebäudekörper spielen sich frei und verhindern ein vis à vis innerhalb der Bebauung. Im bestehenden Fabrikgebäude werden Loftwohnungen geschaffen. Eine grosszügige und gut belichtete „rue intérieure“ schafft eine übersichtliche und abwechslungsreiche Erschliessung. Doppelgeschossige Räume und die sichtbare Betonstruktur stellen den Bezug zur industriellen Vergangenheit her. Im tiefen Baukörper zur Bahn werden Maisonette- und Geschosswohnungen von der Fabrikgasse her erschlossen. Die Eingänge rhythmisieren den Fabrikraum und verhindern harte Fassadenfronten. Im Innern des Baukörpers illuminieren zwei Lichthöfe die Wohnküche. Alle Wohnungen haben Seesicht und profitieren zusätzlich von der Südwest-Exposition. Im hohen Neubau sind die Wohnungen durchgesteckt und profitieren sowohl von der Südausrichtung wie von der atemberaubenden Aussicht auf den Zürichsee.

Licht und Schatten sowie ein Kanon verschiedener Pastelltöne, generieren eine vielfältige Stimmung auf der Fassadenebene. Die Materialität aus einer Kombination von gewellten Metallbekleidungen und verputzten Flächen stärken den vielfältigen Ausdruck im Ensemble.