Stadthaus Waffenplatzstrasse, Zürich

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Stadthaus Waffenplatzstrasse, Zürich


Standort: Waffenplatzstrasse, Zürich
Bauaufgabe: Neubau Mehrfamilienhaus
Projektstand: Wettbewerb 2008, 1. Preis, Ausführung 2009-12
Raumprogramm: 11 Wohnungen, 1 Büro-/ Atelierraum, Tiefgarage
Bauherrschaft: privat
Bauingenieur: dsp Ingenieure&Planer AG, Greifensee
HLKS: Neukom Engineering AG, Adliswil
Bauphysik / Akustik: Bakus Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich
Elektro: Elprom Partner AG, Dübendorf
Fotografie: Beat Bühler, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Tabitha Pirovino (Projektleitung), Georg Strassburg (Bauleitung), Daniela Ziltener, Carlo Zürcher (Begleitung Ausführung), Pierre Schild, Manuel Anrig, Mierta Feuerstein, Laura Hänni, Markus Keller, Patricia Lehner


Publikationen:
*   Ein fester Rahmen: In: SonntagsZeitung, 22. September, 2013, Zürich
*   Urbanes Tetris, In: swiss-archtects.com, Bau der Woche, 10/2012

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Stadthaus Waffenplatzstrasse, Zürich


Das Quartier um die Waffenplatzstrasse ist geprägt von einer aufgelösten Randbebauung. Die Qualität des Grundstückes sind die verschiedenen Grünräume und die Sicht auf den Uetliberg. Die enge Situation, welche durch die kleine Ausdehnung des Blockes und das bestehende Hofhaus generiert wird, bedingt eine Reaktion in der Anordnung der Wohnungen.
Den unterschiedlichen Qualitäten der östlichen Strassenseite und der westlichen Hofseite wird mit der volumetrischen Ausbildung des Gebäudes Rechnung getragen. Zur Strasse hin tritt das Haus mit einer regelmässigen, städtischen Fassade in Erscheinung. Zum Hof ist das Volumen abgetreppt und reagiert sowohl auf die räumlichen Bezüge wie auch auf die Aussichtssituation in Richtung Uetliberg. Das Gebäude ist ein Punkttyp mit innenliegender Erschliessung. Durch die Variabilität, welche diese Struktur ermöglicht, können aus einem Prinzip heraus unterschiedliche Wohnungen generiert werden. Zur Waffenplatzstrasse sind zwei Typen von 4½-Zimmer Wohnungen angeordnet. Die Wohnräume, die Küche und das Esszimmer sind als Raumkontinuum der Ostfassade entlang abgewickelt. Die Zimmer sind in einem separaten Bereich angeordnet, was sich speziell für Familien mit älteren Kindern eignet. Die Wohnungen zum Hof sind sehr individuell und reagieren auf die jeweilige Situation. Zur besseren Belichtung der Hofwohnungen im Erdgeschoss haben sie einen zweigeschossigen Wohnraum. Durch die Variabilität der Wohnungen wird für das Gebäude eine optimale Durchmischung der Bewohnerschaft erreicht. In Materialisierung und Ausdruck knüpft das Gebäude an die gründerzeitlichen Stadthäuser in der Umgebung an. Elemente des alten Gebäudes, in welchem die Bauherrin aufgewachsen ist werden wieder verwendet und stiften dem Neubau Identität.
In dem kompakten Volumen entwickelt sich eine vielfältige Schnittfigur, welche jeder Wohnung einen eigenen, auf die jeweilige Situation abgestimmten Charakter verleiht.