Stadthaus Weststrasse, Zürich

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Stadthaus Weststrasse, Zürich


Standort: Weststrasse, Zürich
Bauaufgabe: Neubau Mehrfamilienhaus
Projektstand: Ausführung 2010 - 2013
Raumprogramm: 11 Mietwohnungen, 1 Büroeinheit, Tiefgarage
Bauherrschaft: privat
Bauingenieur: synaxis AG Zürich, Bauingenieure SIA/USIC
Bauphysik / Akustik: Bakus Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich
Elektro: Schibli Elektrotechnik, Volketswil
Kunst am Bau: Uwe Walther, Panorama Weststrasse, 2013
Fotografie: Beat Bühler, Zürich

Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Nicolàs Pirovino (Projektleitung),  Pierre SchildClaudia Wasserfallen,  Marc Landolt, Patric Zumbach, Felix Schwarz, Sandra Dietiker (Bauleitung), Manuel Anrig,Matthias Butti, Suse Koch, Agnes Lörincz, Georg Strassburg


Publikationen:

  • Zürcher Wohnungsbau 1995-2015, Quart Verlag, 2017
  • Gelebte Ökologie in der Grossstadt, In: architektur + technik, 7/2014
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Stadthaus Weststrasse, Zürich


Der Ersatzneubau an der Weststrasse 81 reiht sich als eigenständiges Volumen in die aufgelöste Randbebauung ein. Die komplexen Baulinien mit dem Versprung der Strassenbaulinie in der Mitte des Grundstückes und die vielfältigen Nachbarschaftssituationen im Hof formen das Volumen zu einer spezifischen Skulptur. Die gegeneinander versetzten Balkone prägen zusammen mit der Fassadenverkleidung in sägerohem Kalkstein den Ausdruck des Gebäudes.
Eine überhohe Eingangshalle erschliesst eine dreiläufige Treppe mit einem grosszügigen Treppenlicht. Das Haus nimmt 2 Gästewohnungen, 11 Wohnungen sowie gemeinsam genutzte Flächen wie Hallenbad und Dachterrasse auf. Ein Autolift erschliesst eine natürlich belichtete Garage. Die Wohnung der Bauherrschaft befindet sich im 1. Obergeschoss, diese ist durch einen Lift direkt dem Schwimmbad im 1. Untergeschoss verbunden.
Das Programm der Bauherrschaft sieht vor, dass die Wohnungen durch kinderreiche Familien und Mehrgenerationenhaushalte bewohnt werden.
In den Normalgeschossen sind je eine 4 & 5 Zimmerwohnung angeordnet. Die Wohnungen haben sowohl Anstoss an die Strasse wie auch an den Hof. Der Kern und die Aussenwand sind tragend, die Raumdefinition wird durch einen freigestellten Block mit den Badezimmern definiert. Durch dieses Raumkonzept können die Grundrisse mit mehreren zusätzlich abschliessbaren Zimmern verdichtet werden. Die Küchen sind als vollwertige, schliessbare Wohnräume konzipiert damit das Wohnen als Grossfamilie auf kleinem Raum gut funktioniert. Der Versprung des Volumens ist in den grosszügigen Wohnküchen erlebbar indem hier der Blick parallel zur Fassade freigespielt wird. Das differenzierte Volumen und die versetzte Anordnung der Balkone und Fenster generiert viele unterschiedliche Wohnungen.

 

Publikationen:

* Gelebte Ökologie in der Grossstadt, In: architektur + technik, 7/2014