Wohnhochhaus Papieri, I, Cham

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Wohnhochhaus Papieri-Areal, Bereich I, Cham

Standort: Baubereich I, Papieri-Areal, Cham
Bauaufgabe: Wohnhochhaus in umgenutztem ehemaligen Industrieareal
Projektstand: Studienauftrag 2020, 1.Preis, Planung und Ausführung 2020-23
Raumprogramm: 66 Eigentumswohnungen, Gewerbenutzung im Erdgeschoss

Bauherrschaft: Cham Immobilien AG, Cham 
Architektur: huggenbergerfries Architekten AG ETH SIA BSA, Zürich 
Landschaftsarchitektur: Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich
Bauingenieur: Synaxis AG, Zürich
HLKS-Ingenieur: Studienauftrag: Hans Abicht AG, Zug
Brandschutz: Zostera, Winterthur
Visualisierungen: Filippo Bolognese Images


Mitarbeit: Adrian BergerErika FriesLukas Huggenberger, Lucia MiglioPierre SchildMirco GeppWeilan Jiang, Jessica Marie Busch, Lukas Studer

https://papieri-cham.ch/ausstellung/

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Wohnhochhaus Papieri-Areal, Cham

Das Papieri-Areal hat eine starke und unverwechselbare Identität. Bestandesgebäude, Materialien und Spuren der industriellen Vergangenheit verleihen dem Areal seine unverwechselbare Atmosphäre. Zwischen den ost- und westseitigen linearen Bauten sind im mittleren Bereich gemäss Bebauungsplan fünf freistehende Hochhäuser im Zusammenspiel mit dem denkmalgeschützten Kesselhaus und dem Silogebäude geplant. Die Masstäblichkeit orientiert sich an den alten Industriehallen und spielt zusammen mit den bestehenden Bauten im Papieri- Areal aber auch mit dem Umfeld; aus der Ferne unterschreiten die Hochhäuser mit ihrer moderaten Höhe von ca. 45m die Horizontlinie der Hügellandschaft und referenzieren die ursprünglichen Hochpunkte der Kamine. 

Wir interpretieren die Aufgabe des Holzhochhauses als Weiterbauen der starken Strukturen des ehemaligen Industrieareals - die Nutzung zeichnet die Gestalt. Neben den strukturellen Analogien wie verschieden hohe Sockelgeschosse oder die Stützenkonstruktion greifen die Neubauten weitere wesentliche Eigenschaften des Bestandes wie etwa die spezifische Materialität und industriell-serielle Fügungsprinzipien auf und binden sich damit auch architektonisch ins Gesamtareal ein.

Die Bestandesbauten sind Identitätspunkte. Die städtebaulich präzis gefügten neuen Wohnhochhäuser I und K übersetzen das Vorgefundene mit industrieller Vergangenheit in eine zeitgenössische Sprache, die in einen atmosphärischen und konstruktiven Dialog mit dem Bestand und den geplanten Bauten tritt. Sie suchen die Verwandtschaft untereinander, überlagern und interpretieren jedoch für ihren Ausdruck die Struktur und Funktion von innen heraus.